Diese Datenschutzerklärung erläutert die Vorgehensweise von N1bet Casino im Umgang mit personenbezogenen Daten, die im Rahmen der Nutzung der Dienste verarbeitet werden. Das Dokument dient der Transparenz über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Informationen und stellt die Rechtskonformität mit der Datenschutz-Grundverordnung und dem Bundesdatenschutzgesetz sicher. Die beschriebenen Maßnahmen basieren auf den gesetzlichen Verpflichtungen zur Datenminimierung und zum Schutz der Privatsphäre. Sie umfassen die Verwaltung von Spielerkonten, die Sicherung von Transaktionen und die Erfüllung regulatorischer Auflagen, einschließlich der Bonitätsprüfung. Jegliche Verarbeitung erfolgt zweckgebunden und rechtmäßig, wobei die Sicherheit der Daten durch geeignete technische und organisatorische Mittel gewährleistet wird.

Arten der erhobenen Daten und Kategorien der Informationsverarbeitung

Gegenstand dieser Richtlinie sind personenbezogene Daten, die Sie während der Nutzung der Casinodienste bereitstellen. Die Erhebung erfolgt im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung sowie zur Erfüllung der gesetzlichen Nachweispflichten. Insbesondere werden folgende Datenkategorien verarbeitet:

  • Registrierungsdaten: Benutzername, E-Mail-Adresse, Passwort, vollständiger Name und Geburtsdatum.
  • Identifikationsdaten: Kopie eines gültigen Ausweisdokuments (Personalausweis oder Reisepass) sowie Adressnachweise als Teil der Spielerverifikation.
  • Transaktionsdaten: Ein- und Auszahlungsbeträge, Zahlungsmittel, Transaktionshistorie und Kontodaten, die für Abbuchungen oder Gutschriften erforderlich sind.
  • Technische Daten: IP-Adresse, Geräte- und Browsertyp, Betriebssystem und Protokolldaten der Nutzung der Plattform.
  • Compliance-bezogene Daten: Informationen zur Spielerkontobewertung, Ergebnisse von Stichtagsabgleichen sowie Daten aus der Bonitätsprüfung, die zur Verhinderung von Geldwäsche und Betrug erforderlich sind.

Einige dieser Informationen werden automatisch bei der Navigation auf der Website durch Serverlogs erfasst, andere werden explizit durch Eingabe auf der Anmelde- oder Zahlungsseite übermittelt. Die Datenverarbeitung erfolgt stets auf Grundlage der gesetzlichen Ermächtigungen.

Zwecke der Datenverwendung und Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt zu festgelegten und eindeutigen Zwecken. Die Hauptanwendungsbereiche umfassen die Identitätsfeststellung, die Abwicklung von Ein- und Auszahlungen, die Sicherung des Konto- und Transaktionsverkehrs gegen unbefugte Zugriffe sowie die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie der Geldwäscheprävention. Die Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung ergeben sich aus Art. 6 DSGVO.

Folgende Grundlagen liegen den Verarbeitungsvorgängen zugrunde:

  • Vertragserfüllung: Zur Begründung und Durchführung des Spielvertrags, einschließlich der Verwaltung des Kontostands und der Auszahlung von Gewinnen.
  • Rechtliche Verpflichtung: Zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen gemäß dem Geldwäschegesetz, der Spielverordnung und steuerrechtlichen Meldepflichten.
  • Berechtigtes Interesse: Zur Wahrung der Sicherheit der IT-Systeme, zur Betrugsprävention und zur Analyse von Nutzungsmustern für die Verbesserung der Dienste.
  • Einwilligung: Für bestimmte Verarbeitungen, wie die Zusendung von Informationen über Produktänderungen, sofern Sie dieser explizit zugestimmt haben.

Die Automatisierung von Entscheidungen, etwa im Rahmen der Spielerkontobewertung, unterliegt strengen Auflagen; eine automatisierte Einzelfallentscheidung ohne menschliche Prüfung findet nicht statt. Die Verarbeitung der Daten für Zwecke der Spieleverifikation dient der Sicherstellung der Integrität des Angebots.

Speicherung, Sicherheitsmaßnahmen und Aufbewahrungsfristen

Die Speicherung personenbezogener Daten erfolgt auf Servern innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums unter Anwendung von Verschlüsselungstechniken wie TLS zur Sicherung der Übertragung. Zugriffskontrollen auf die Datenbanken werden durch rollenbasierte Berechtigungen und Firewall-Systeme gewährleistet. Die Sicherstellung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten erfolgt durch technische und organisatorische Maßnahmen nach dem Stand der Technik.

Die Aufbewahrungsfristen richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben:

DatenkategorieAufbewahrungsdauerGrundlage
Registrierungs- und Identifikationsdaten5 Jahre nach Schließung des SpielerkontosGeldwäschegesetz
Transaktionsdaten6 JahreHandelsgesetzbuch
Technische Daten (Logdaten)6 MonateBetriebliche Sicherheit
Daten aus der Bonitätsprüfung2 Jahre nach letzter NutzungGesetzliche Nachweispflichten

Nach Ablauf der festgelegten Fristen werden die Daten gelöscht oder anonymisiert, sofern keine längere Aufbewahrung aufgrund rechtlicher oder regulatorischer Verpflichtungen erforderlich ist. Die Archivierung erfolgt in gesonderten, zugriffsgeschützten Systemen.

Betroffenenrechte und Verfahren bei Datenauskunft

Sie haben das Recht, jederzeit Auskunft über die von Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten sowie über die Zwecke der Verarbeitung zu verlangen. Gemäß Art. 15 bis 22 DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte zu:

  • Recht auf Berichtigung unrichtiger oder unvollständiger Daten.
  • Recht auf Löschung der Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, etwa während der Prüfung der Rechtsmäßigkeit.
  • Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung, die auf Grundlage berechtigter Interessen erfolgt.
  • Recht auf Datenübertragbarkeit in einem maschinenlesbaren Format.

Zur Geltendmachung dieser Rechte ist eine schriftliche Anfrage an den Datenschutzbeauftragten erforderlich. Vor der Bearbeitung muss Ihre Identifikation anhand eines gültigen Ausweisdokuments erfolgen, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten und unbefugte Zugriffe zu verhindern. Antworten auf Anträge werden innerhalb eines Monats erteilt; bei komplexen Sachverhalten kann diese Frist um weitere zwei Monate verlängert werden. Im Falle von Verstößen gegen Datenschutzbestimmungen steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu, wobei der Maßstab für solche Verfahren in der Regel die summenmäßige Bewertung des Schadens ist. Die Bonitätsprüfung und die damit verbundenen Datenverarbeitungen unterliegen besonderen Einschränkungen gemäß § 30 BDSG.